Yoga bei Krebs


Auf der Matte in die Mitte

Ärzte, Familie und Freunde, Selbsthilfegruppen, eine gute Reha und Nachsorge – alles unterstützt nachhaltig die Heilung. Dennoch zehrt die Krebserkrankung mit all’ seinen Folgen an einem und vielleicht nimmt man zum ersten Mal seinen eigenen Körper wahr – und zwar nur aufgrund der Tatsache, dass er nicht mehr so funktioniert wie gewohnt. Vielleicht beginnt auch das Nachdenken: über das bisherige Leben, wie und wer man sein möchte, welchen Weg man weiter gehen soll.

 

Krieger 2. Mit Yoga den Geist zur Ruhe bringen

 

Es ist also an der Zeit, dem Körper und die Seele mehr Aufmerksamkeit zu schenken, die inneren Ressourcen zu stärken und die Lebensenergie wieder aufzutanken. Dafür bietet sich Yoga an.

Yoga ist eine der ältesten Lehren, die sich mit der Gesamtheit des Menschen – Körper, Geist und Seele – und seiner Harmonie und Einheit beschäftigt.

Diese Ganzheitlichkeit, das Einbeziehen der mentalen und emotionalen Aspekte ist neben der körperlichen Yoga-Praxis der Grund, warum Yoga der Gesunderhaltung dient bzw. den Heilungsprozess unterstützt. Yoga ist also nicht nur Sport, sondern vielmehr eine innere Haltung, die Achtsamkeit und ein klares Bewusstsein erfordert und gleichzeitig fördert.

Viele wissenschaftliche Studien haben bisher die positiven Effekte von Yoga auf Krebspatienten gezeigt. Allgemein wurden vor allem Verbesserungen bei Stress- und Angstempfinden sowie dem allgemeinen Wohlbefinden beschrieben.*

 

 

 

Yoga ist die Vereinigung des Bewusstseins im Herzen. (Patanjali, Yoga-Sutra 1.2. – Übersetzung nach Nischala Joy Devi)

 

Beim Yoga erleben Sie die unmittelbare Erfahrung den Körper wahrzunehmen und sich wieder lebendig zu fühlen – trotz möglicher Einschränkungen und  Schmerzen.

Die Yogalehrerin Elke Eichelbaum unterrichtet seit mehr als 10 Jahren Yoga.

Yoga: 

  • steigert Ausdauer, Kraft und Flexibilität
  • reduziert Verspannungen und Schmerz
  • stärkt die Lebensenergie
  • verbessert das eigene Körpergefühl
  • führt zu innerer Ruhe und Gelassenheit
  • fördert die Konzentration
  • steigert die geistige Klarheit

Die Körperübungen, die sogenannten Asanas, bringen den Körper zusammen mit den Atemtechniken – Pranayama genannt –  und Meditationen ins Gleichgewicht. So werden Kraft, Beweglichkeit, Raum und Ruhe im Körper geschaffen; und wie der Körper in jeder Asana seinen Schwerpunkt findet, so werden Sie den Mittelpunkt des eigenen Lebens (wieder) finden. Positive Affirmationen und Bilder können das Angstempfinden lindern und unterstützen bei noch anstehenden Therapien, wie der Chemotherapie oder bei Bestrahlungen.

Zusammen mit Elke Eichelbaum möchte ich Krebspatient*innen mit der nachweislich wirksamen Yoga-Praxis zur begleitenden Behandlung innerhalb eines Workshops vertraut machen und begeistern.

Unser Workshop unterstützt Sie dabei, sich selbst mit den Einschränkungen liebevoll anzunehmen, Ihre inneren Ressourcen wieder zu entdecken und sich mit Ihrem Körper neu verbunden zu fühlen, um Leichtigkeit und Gelassenheit zu spüren.

 

Die nächsten Termine:

  • Samstag, 21. Oktober in Bad Soden, Physius Rückenzentrum und am Samstag, 25. November in Frankfurt, IFZ Wacholderweg 3
  • 11.00 bis 16.00 Uhr
  • Kosten: 99 € (inkl. Praxis, Mittagssnack und Übungsbogen für zuhause)

 

Weitere Informationen und Anmeldung über das Kontaktformular, per Telefon oder Mail. Wir freuen uns auf Sie!

Namasté!

 

*Eine gute Übersicht zu den verschiedenen Ergebnissen und Studien zu Yoga bei Krebs bietet YogaWiki, ein weiterer Artikel aus der GEO beschreibt mit kurzen Infografiken den Effekt von Yoga auf verschiedene Erkrankungen.